Die Vereisung des Verdampfers von Kühlhaus-Kälteanlagen sollte umfassend unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert werden. Die Konstruktion des Verdampfers, der Lamellenabstand, die Rohrleitungsführung usw. sollten als Ganzes optimiert werden. Die Hauptgründe für die starke Vereisung des Luftkühlers in Kühlhäusern sind folgende:
1. Die Wartungsstruktur, die Feuchtigkeitssperre und die Wärmedämmschicht sind beschädigt, wodurch eine große Menge feuchter Außenluft in das Kühlhaus eindringt;
2. Die Tür des Kühlhauses ist nicht dicht, der Türrahmen oder die Tür ist verformt, und die Dichtungsleiste ist gealtert und verliert ihre Elastizität oder ist beschädigt;
3. Eine große Menge frischer Waren ist in das Kühlhaus gelangt;
4. Das Kühlhaus ist stark von Wassereinwirkungen betroffen;
5. Häufiger Warenzufluss und -abfluss;
Vier gängige Abtauverfahren für Verdampfer in Kühlhäusern:

Erstens: manuelles Abtauen
Beim manuellen Abtauen hat die Sicherheit oberste Priorität, und die Kühlgeräte dürfen nicht beschädigt werden. Der größte Teil des Kondenswassers fällt in fester Form von den Geräten ab und hat nur geringen Einfluss auf die Temperatur im Kühlraum. Zu den Nachteilen zählen der hohe Arbeitsaufwand, die hohen Zeitkosten, die unvollständige Abdeckung und das Risiko von Beschädigungen der Kühlgeräte.
Zweitens: wasserlöslicher Frost
Wie der Name schon sagt, geht es darum, Wasser auf die Oberfläche des Verdampfers zu gießen, dessen Temperatur zu erhöhen und den daran haftenden Kondensfrost zum Schmelzen zu bringen. Da sich der wasserlösliche Frost an der Außenseite des Verdampfers bildet, ist während dieses Prozesses eine sorgfältige Wasserführung unerlässlich, um den normalen Betrieb der Kühlanlage und die im Kühlraum gelagerten Güter nicht zu beeinträchtigen.
Das Abtauen mit Wasser ist einfach und schnell und daher eine sehr effektive Methode. In Kühlhäusern mit sehr niedrigen Temperaturen kann eine zu niedrige Wassertemperatur nach wiederholtem Abtauen die Abtauwirkung beeinträchtigen. Wird der Frost nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit entfernt, kann die Frostschicht nach dem normalen Betrieb des Luftkühlers zu Eis gefrieren, was das nächste Abtauen erschwert.
Der dritte Typ: elektrische Heizabtauung
Die elektrische Heizabtauung eignet sich für Kühlgeräte mit Ventilatoren in Kühlhäusern. Elektrische Heizrohre oder Heizdrähte werden entsprechend ihrer Anordnung (oben, Mitte, unten) in die Kühlrippen des Ventilators eingebaut. Die Abtauung erfolgt durch die thermische Wirkung des Stroms. Dieses Verfahren ermöglicht eine intelligente Steuerung der Abtauung über einen Mikrocomputer. Durch die Einstellung der Abtauparameter lässt sich eine intelligente, zeitgesteuerte Abtauung realisieren, wodurch Arbeitsaufwand und Energieverbrauch deutlich reduziert werden. Der Nachteil besteht darin, dass die elektrische Heizabtauung den Stromverbrauch des Kühlhauses erhöht, die Effizienz ist jedoch sehr hoch.

Der vierte Typ: Heißarbeitsmedium-Auftauen:
Die Heißgasabtauung nutzt den vom Kompressor abgegebenen, überhitzten Kältemitteldampf, der nach dem Durchlaufen des Ölabscheiders in den Verdampfer strömt und diesen kurzzeitig als Kondensator behandelt. Die bei der Kondensation des Heißgases freigesetzte Wärme schmilzt die Eisschicht auf der Verdampferoberfläche. Gleichzeitig werden das im Verdampfer angesammelte Kältemittel und Schmieröl durch den Heißgasdruck oder die Schwerkraft in den Abtaubehälter oder den Niederdruckkreislauf geleitet. Durch die Heißgasabtauung wird die Kondensatorlast reduziert und der Stromverbrauch gesenkt.
Veröffentlichungsdatum: 27. Februar 2025



