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Kenntnisse über Kältekompressoren

1. Warum muss der Kompressor nach dem Abschalten mindestens 5 Minuten ununterbrochen laufen und dann mindestens 3 Minuten pausieren, bevor er wieder anläuft?

Um den Druckunterschied zwischen Kompressoreinlass und -auslass auszugleichen, muss nach dem Abschalten mindestens drei Minuten gewartet werden, bevor der Kompressor wieder gestartet wird. Denn bei einem zu großen Druckunterschied steigt das Anlaufdrehmoment des Motors, wodurch der Strom einen bestimmten Wert erreicht, der Schutzmechanismus aktiviert wird und den Kompressor am Weiterlaufen hindert.

2. Bestätigung der Position der Fluor-Füllung der Klimaanlage

Das Kältemittel kann im Allgemeinen an drei Stellen hinzugefügt werden: im Kondensator, im Flüssigkeitsspeicher des Kompressors und im Verdampfer.

Beim Nachfüllen von Kältemittel im Kältemittelbehälter prallt dieses beim Systemstart kontinuierlich gegen den Zylinder und verursacht so einen Flüssigkeitsstoß im Kompressor, der diesen schwer beschädigen kann. Gleichzeitig kann sich das Kältemittel nach dem direkten Eintritt in den Kompressor an den Anschlüssen ablagern und dadurch kurzzeitige Isolationsprobleme sowie eine verminderte Spannungsfestigkeit verursachen. Ein ähnliches Problem tritt auch beim Nachfüllen von Kältemittel im Verdampferbereich auf.

Der Kondensator kann aufgrund seines großen Volumens eine ausreichende Menge Kältemittel speichern, sodass es beim Anfahren keine negativen Folgen gibt und die Befüllung schnell und sicher erfolgt; daher wird im Allgemeinen die Methode der Flüssigkeitsbefüllung am Kondensator angewendet.
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3. Thermische Schalter und Thermistoren zur Frequenzumwandlung

Thermoschalter und Thermistoren stehen in keinem Zusammenhang mit der Kompressorverdrahtung und sind nicht direkt in Reihe im Kompressorstromkreis geschaltet.

Thermische Schalter steuern das Ein- und Ausschalten des Kompressor-Steuerkreises durch Messung der Temperatur des Kompressorgehäuses.

Thermistoren sind Bauelemente mit negativer Temperaturkennlinie, die Rückkopplungssignale an den Mikroprozessor ausgeben. Im Mikroprozessor sind bereits Temperatur- und Widerstandstabellen hinterlegt. Jeder gemessene Widerstandswert entspricht der im Mikroprozessor hinterlegten Temperatur. Dadurch wird die Temperaturregelung erreicht.

4. Motorwicklungstemperatur

Die Betriebsbedingungen sollten bei maximaler Last unter 127°C liegen.
Messmethode: Innerhalb von 3 Sekunden nach dem Abschalten des Kompressors den Hauptwicklungswiderstand mit einer Wheatstone-Brücke oder einem digitalen Ohmmeter messen und anschließend nach folgender Formel berechnen:

Wicklungstemperatur t℃=[R2(T1+234,5)/R1]-234,5

R2: gemessener Widerstand; R1: Wicklungswiderstand im kalten Zustand; T1: Kaltstarttemperatur des Motors

Wenn die Wicklungstemperatur die Betriebsbedingungen überschreitet, können folgende Mängel auftreten:

Die Alterungsgeschwindigkeit des gewickelten Lackdrahts wird beschleunigt (der Motor brennt durch);

Die Alterungsgeschwindigkeit des Isoliermaterials, des Bindedrahts und des Isolierpapiers wird beschleunigt (die Lebensdauer der Isolierung halbiert sich bei jedem Temperaturanstieg um 10℃);

Ölalterung aufgrund von Überhitzung (Verringerung der Schmierleistung)

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Veröffentlichungsdatum: 22. Oktober 2024