Angesichts der verschiedenen Arten von Kühlhäusern ergeben sich unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten. Die meisten unserer Kühlhäuser lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen.
Der Luftkühler ist ein Wärmetauscher, der Luft zur Kühlung heißer Flüssigkeiten nutzt. Er verwendet Kühlwasser oder Kondenswasser als Kühlquelle, um das heiße und feuchte Prozessgas zu kühlen. Er kann das Gas unter den Taupunkt kondensieren und das Kondenswasser abscheiden, wodurch Temperatur und Luftfeuchtigkeit gesenkt werden. Luftkühler sind Wärmetauscher, die sich für verschiedene Arten von Kühlhäusern eignen.

Hochtemperatur-, Tieftemperatur- und Ultratieftemperaturlager – wie wählt man die passende interne Einheit für ein Kühlhaus? Sollte man einen Ventilator oder ein Abluftrohr verwenden? Diese Frage muss sorgfältig abgewogen werden. Generell empfehlen wir für Hochtemperaturlager den Einsatz eines Ventilators, da dieser einfach zu installieren ist. Bei großen Kühlhäusern mit hoher Außenhöhe ist die Installation von Abluftrohren jedoch sehr aufwendig und birgt ein gewisses Sicherheitsrisiko. Luftkühler lassen sich leicht demontieren und montieren und sind daher für Hochtemperaturlager besser geeignet und üblicher. Für Tieftemperatur- und Ultratieftemperaturlager empfehlen wir hingegen Abluftrohre. Viele Tieftemperatur-Kühlhäuser auf dem Markt nutzen Abluftrohre als externe Einheit. Langfristig gesehen ermöglicht der Einsatz von Abluftrohren eine gleichmäßige Kühlleistung im Kühlhaus und spart Energie und Strom. Allerdings gibt es auch Nachteile: Der Preis ist relativ hoch und die Installation im Vergleich zu Luftkühlern aufwendiger.
In Kühlhäusern mit niedrigen Temperaturen von -18 °C oder -25 °C kann in der Regel problemlos ein Luftkühler eingesetzt werden, und Vereisungsprobleme sind unproblematisch. Bei Ultratiefkühlhäusern empfiehlt sich jedoch der Einsatz von Abluftrohren. Dies hängt natürlich auch stark vom Budget des Kühlhausbetreibers ab.
Veröffentlichungsdatum: 07.12.2022



