Kühlhäuser sind in der Kühlverarbeitungs- und Lebensmittelkonservierungsindustrie energieintensiv. Der Energieverbrauch der Kühlhauskonstruktion macht etwa 30 % des gesamten Energieverbrauchs eines Kühlhauses aus. Die Kühlleistung mancher Tieftemperatur-Kühlhauskonstruktionen erreicht bis zu 50 % der Gesamtlast der Kälteanlage. Um die Kühlleistungsverluste der Kühlhauskonstruktion zu reduzieren, ist eine sinnvolle Auslegung der Isolierung entscheidend.
01. Angemessene Auslegung der Isolierschicht der Kühlhauskonstruktion
Das für die Dämmschicht verwendete Material und dessen Dicke sind die wichtigsten Faktoren für den Wärmeeintrag, und die Planung des Dämmprojekts ist entscheidend für die Beeinflussung der Baukosten. Obwohl die Auslegung der Dämmschicht von Kühlhäusern sowohl aus technischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht analysiert und festgelegt werden muss, hat die Praxis gezeigt, dass der Qualität des Dämmmaterials Vorrang vor einem niedrigen Preis eingeräumt werden sollte. Es gilt, nicht nur die unmittelbaren Vorteile der Einsparung von Anfangsinvestitionen zu berücksichtigen, sondern auch langfristige Energieeinsparungen und Verbrauchsreduzierungen.
In den letzten Jahren wurden für die meisten vorgefertigten Kühlhäuser Polyurethan-Hartschaum (PUR) und extrudiertes Polystyrol (XPS) als Dämmschichten verwendet [2]. Aufgrund der überlegenen Wärmedämmleistung von PUR und XPS sowie des hohen D-Werts des Wärmeträgheitsindex von Ziegel-Beton-Konstruktionen ist die einseitige, farbbeschichtete Stahlblech-Verbunddämmung als interne Wärmedämmschichtkonstruktion eine empfehlenswerte Bauweise für die Dämmung von Kühlhausgebäuden.
Die konkrete Methode ist folgende: Bei der Außenwandkonstruktion aus Ziegel und Beton wird nach dem Glätten des Zementmörtels eine Dampf- und Feuchtigkeitssperre aufgebracht, anschließend folgt innen eine Polyurethan-Dämmschicht. Für die umfassende Sanierung des alten Kühlhauses stellt dies eine energiesparende Lösung dar, die einer Optimierung bedarf.

02. Entwurf und Layout von Prozessleitungen:
Es ist unvermeidlich, dass Kältemittel- und Beleuchtungsleitungen die isolierte Außenwand durchqueren. Jede zusätzliche Durchquerung bedeutet eine zusätzliche Öffnung in der Außenwand, was die Verarbeitung aufwändig und die Bauausführung schwierig macht und sogar versteckte Gefahren für die Bauqualität bergen kann. Daher sollte bei der Planung und dem Verlauf der Leitungen die Anzahl der Durchbrüche in der Außenwand so gering wie möglich gehalten und die Dämmkonstruktion an den Wanddurchführungen sorgfältig ausgeführt werden.
03. Energieeinsparung bei der Konstruktion und dem Management von Kühlhaustüren:
Das Kühlhaustor ist eine der wichtigsten Komponenten eines Kühlhauses und der Teil der Kühlhauskonstruktion, der am anfälligsten für Kälteverluste ist. Laut vorliegenden Informationen erreicht das Kühlhaustor eines Tieftemperaturlagers bei einer Außentemperatur von 34 °C und einer Innentemperatur von -20 °C, die Kühlleistung, wenn sie 4 Stunden lang geöffnet ist, 1088 kcal/h.
Das Kühlhaus befindet sich in einer Umgebung mit niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit, wobei Temperatur und Luftfeuchtigkeit das ganze Jahr über häufigen Schwankungen unterliegen. Der Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenbereich des Kühlhauses beträgt üblicherweise 40 bis 60 °C. Beim Öffnen der Tür strömt Außenluft in das Kühlhaus, da die Außenlufttemperatur und der Wasserdampfdruck hoch sind, während die Innenlufttemperatur und der Wasserdampfdruck niedrig sind.

Wenn heiße, heiße und feuchte Luft von außerhalb des Lagers durch das Kühlhaustor in das Lager gelangt, verstärkt der große Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch die Vereisung des Luftkühlers oder des Verdunstungsentlüftungsrohrs, was zu einer Verringerung der Verdunstungseffizienz führt und dadurch Temperaturschwankungen im Lager verursacht, die die Qualität der gelagerten Produkte beeinträchtigen.
Zu den Energiesparmaßnahmen für Kühlhaustüren gehören im Wesentlichen:
① Bei der Planung sollte die Fläche der Kühlhaustür minimiert werden, insbesondere die Höhe der Kühlhaustür sollte reduziert werden, da der Kälteverlust in der Höhe der Kühlhaustür viel größer ist als in der Breite. Unter der Voraussetzung, dass die Höhe der einlaufenden Waren gewährleistet ist, sollte das geeignete Verhältnis von Türöffnungshöhe zu Türöffnungsbreite gewählt und die Öffnungsfläche der Kühlhaustür minimiert werden, um eine bessere Energieeinsparung zu erzielen;
② Beim Öffnen der Kühlraumtür ist der Kälteverlust proportional zur Öffnungsfläche der Tür. Unter der Voraussetzung, dass das Warenein- und -auslaufvolumen gedeckt wird, sollte der Automatisierungsgrad der Kühlraumtür verbessert und die Kühlraumtür rechtzeitig geschlossen werden;
③ Installieren Sie einen Kaltluftschleier und starten Sie den Betrieb des Kaltluftschleiers, sobald die Tür des Kühlraums geöffnet wird, mittels eines Reiseschalters.
4. Installieren Sie einen flexiblen PVC-Streifenvorhang an einer Metallschiebetür mit guter Wärmedämmung. Die Vorgehensweise ist wie folgt: Bei einer Türöffnungshöhe unter 2,2 m und der Nutzung durch Personen und Transportwagen können flexible PVC-Streifen mit einer Breite von 200 mm und einer Dicke von 3 mm verwendet werden. Je größer die Überlappung der Streifen, desto besser, um die Zwischenräume zu minimieren. Bei Türöffnungen mit einer Höhe von über 3,5 m kann die Streifenbreite 300–400 mm betragen.
Veröffentlichungsdatum: 14. Juni 2025



