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Ursachen von Frost und Abtauverfahren für Verdampfer in Kühlhäusern

Als wichtiger Bestandteil der Kälteanlage eines Kühlhauses beginnt der Luftkühler an der Verdampferoberfläche zu vereisen, wenn er bei einer Temperatur unter 0 °C und unterhalb des Taupunkts arbeitet. Mit zunehmender Betriebsdauer wird die Frostschicht immer dicker. Gründe für die Vereisung des Luftkühlers (Verdampfers):

1. Unzureichende Luftzufuhr, z. B. durch Verstopfung des Rückluftkanals, des Filters, des Lamellenspalts, Ausfall oder reduzierte Drehzahl des Lüfters usw., was zu einem unzureichenden Wärmeaustausch, einem reduzierten Verdampfungsdruck und einer reduzierten Verdampfungstemperatur führt;
2. Probleme mit dem Wärmetauscher selbst. Der Wärmetauscher wird häufig verwendet, wodurch die Wärmeaustauschleistung abnimmt und der Verdampfungsdruck sinkt;
3. Die Außentemperatur ist zu niedrig. In der zivilen Kältetechnik sinkt die Temperatur im Allgemeinen nicht unter 20 °C; eine Kühlung in einer Umgebung mit niedriger Temperatur führt zu unzureichendem Wärmeaustausch und niedrigem Verdampfungsdruck;
4. Das Expansionsventil ist verstopft oder das Impulsmotorsystem, das die Öffnung steuert, ist beschädigt. In einem System, das über längere Zeit in Betrieb ist, können Ablagerungen den Anschluss des Expansionsventils blockieren und dessen ordnungsgemäße Funktion beeinträchtigen, wodurch der Kältemittelstrom reduziert und der Verdampfungsdruck gesenkt wird. Eine fehlerhafte Öffnungssteuerung führt ebenfalls zu einer Verringerung von Durchfluss und Druck.
5. Sekundäre Drosselung, Rohrverbiegung oder Verstopfungen durch Ablagerungen im Verdampfer verursachen eine sekundäre Drosselung, die einen Druck- und Temperaturabfall im Teil nach der sekundären Drosselung zur Folge hat;
6. Unzureichende Systemanpassung. Genauer gesagt: Der Verdampfer ist zu klein oder die Kompressorbetriebsdrehzahl ist zu hoch. In diesem Fall führt die hohe Kompressorbetriebsdrehzahl selbst bei optimaler Ausnutzung der Verdampferleistung zu einem niedrigen Saugdruck und einem Abfall der Verdampfungstemperatur;
7. Mangel an Kältemittel, niedriger Verdampfungsdruck und niedrige Verdampfungstemperatur;
8. Die relative Luftfeuchtigkeit im Lager ist hoch, oder der Verdampfer ist an der falschen Stelle installiert, oder die Tür des Kühlhauses wird häufig geöffnet und geschlossen;
9. Unvollständiges Abtauen. Aufgrund unzureichender Abtauzeit und einer ungünstigen Position der Abtau-Rückstellsonde startet der Verdampfer, obwohl er noch nicht vollständig abgetaut ist. Nach mehreren Zyklen gefriert die lokale Frostschicht am Verdampfer zu Eis, sammelt sich an und vergrößert sich.

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Methoden zur Abtauung von Kühlhäusern: 1. Heißluftabtauung – geeignet zum Abtauen der Rohrleitungen großer, mittlerer und kleiner Kühlhäuser: Heißes, gasförmiges Kondensat wird ungehindert in den Verdampfer geleitet. Dadurch steigt die Verdampfertemperatur, die Eisschicht schmilzt und löst sich an den Rohrleitungsverbindungen ab. Die Heißluftabtauung ist wirtschaftlich und zuverlässig, wartungsarm und erfordert geringe Investitions- und Baukosten. 2. Wassersprühabtauung – hauptsächlich für große und mittelgroße Luftkühler: Der Verdampfer wird regelmäßig mit Wasser normaler Temperatur besprüht und gekühlt, um die Eisschicht zu schmelzen. Obwohl die Wassersprühabtauung eine gute Abtauwirkung erzielt, eignet sie sich eher für Luftkühler und ist bei Verdampferschlangen schwieriger anzuwenden. Alternativ kann eine Lösung mit höherem Gefrierpunkt, z. B. 5–8 % konzentrierte Salzlösung, verwendet werden, um den Verdampfer vor Frostbildung zu schützen. 3. Elektrische Abtauung – Elektrische Heizrohre werden hauptsächlich für mittelgroße und kleine Luftkühler verwendet: Elektrische Heizdrähte werden meist zur elektrischen Abtauung von Aluminiumrohren in mittelgroßen und kleinen Kühlhäusern eingesetzt. Die Anwendung ist bei Luftkühlern einfach und unkompliziert. Bei Kühlhäusern mit Aluminiumrohren ist die Installation der Heizdrähte an den Aluminiumlamellen jedoch baulich aufwendig, die Ausfallrate ist relativ hoch, Wartung und Instandhaltung sind schwierig, die Wirtschaftlichkeit gering und die Sicherheit relativ niedrig. 4. Mechanische Abtauung – Geeignet für kleine Kühlhäuser: Die manuelle Abtauung von Kühlhausrohren ist wirtschaftlicher und die traditionelle Abtaumethode. Für größere Kühlhäuser ist die manuelle Abtauung jedoch unpraktisch. Die Bedienung mit nach oben geneigtem Kopf ist schwierig und der Kraftaufwand zu hoch. Ein zu langer Aufenthalt im Lager ist gesundheitsschädlich. Die Abtauung ist nicht immer vollständig, was zu Verformungen des Verdampfers und sogar zu einem Kältemittelleck führen kann.
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Veröffentlichungsdatum: 17. Juli 2025