Klimaanlage undKühlhausDruckaufrechterhaltung des Betriebs und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen.
Das rKühlsystemEs handelt sich um ein geschlossenes System. Die Luftdichtheit der Kälteanlage muss nach Wartungsarbeiten strengstens geprüft werden, um die Wartungsqualität zu gewährleisten, die Betriebssicherheit zu erhöhen, Kältemittelverluste zu minimieren und die Wirtschaftlichkeit des Betriebs zu verbessern. Kältemittel ist extrem durchlässig. Daher ist die Überprüfung der Luftdichtheit der Kälteanlage unerlässlich.
Es ist zu beachten, dass Stickstoffgas zur Aufrechterhaltung des Drucks im Kältesystem verwendet werden muss. Sauerstoff ist ein brennbares Gas. Die Verwendung von Sauerstoff zur Druckhaltung kann zu Bränden oder Explosionen führen!
- Druckaufrechterhaltung des Betriebs kleiner und mittlerer Kühlhäuser:
Es wird empfohlen, Gas und Flüssigkeit gleichzeitig auf beiden Seiten unter Druck zu setzen. Schließen Sie zunächst das Manometer an den Mehrzweckkanal des Hoch- und Niederdruck-Absperrventils des Kompressors an und entfernen Sie alle Komponenten des ursprünglichen Systems, die keinem Überdruck ausgesetzt werden dürfen, wie beispielsweise das Verdampfungsdruckregelventil.
Am Beispiel des Kältemittels R22 wird die Stickstoffzufuhr gestoppt, sobald der Niederdruck 1,2 MPa erreicht hat. Nach Abschluss der Niederdruckprüfung erfolgt die Druckprüfung des Hochdrucksystems. Sobald der Druck im Hochdrucksystem 2,5 MPa erreicht hat, wird die Stickstoffzufuhr erneut gestoppt. Dieser Druck wird 24 bis 48 Stunden gehalten.
| Kühlsystem | R134a | R22 | R401A, R402A, R404A, R407A, R407B, R407C, R507 |
| Niederdrucksystem | 1.2 | 1.2 | 1.2 |
| Hochtemperatursystem | 2.0 | 2,5 | 3.0 |
Vorsichtsmaßnahmen:
In den ersten 4 Stunden des Systems überschreitet der Druckabfall im Manometer nicht 0,03 MPa und bleibt dann stabil (während des Testprozesses überschreitet der Druckabfall aufgrund von Temperaturänderungen im Allgemeinen nicht den Manometerdruck von 0,01 bis 0,03 MPa), und das Kältesystem kann als für die Dichtheitsprüfung qualifiziert angesehen werden.
2. Betrieb eines Mehrleitungssystems zur Aufrechterhaltung des Drucks
Der Mehrfachverbinder muss gleichzeitig von beiden Seiten der Gas- und Flüssigkeitsleitung unter Druck gesetzt werden, da der beidseitige Druck die Ventilteile, wie beispielsweise das elektronische Expansionsventil im Innengerät, vor Beschädigungen schützt. Für die Dichtheitsprüfung ist trockener Stickstoff als Medium zu verwenden.
Während der Dichtheitsprüfung darf die Rohrleitungsprüfung der externen Maschine nicht angeschlossen werden. Der Prüfdruck des R410A-Systems beträgt 4,0 MPa. Für die Dichtheitsprüfung muss trockener Stickstoff als Medium verwendet werden. Die Druckbeaufschlagung erfolgt langsam in drei Schritten:
| Drücken | Zeit | Funktion |
| 0,3 MPa | >5 Minuten | Es können große Lecks festgestellt werden |
| 1,5 MPa | >5 Minuten | Es können große Lecks festgestellt werden |
| 4,0 MPa | 24 Stunden | Klein Lecks können gefunden werden |
1. Mit 0,3 MPa unter Druck setzen, 5 Minuten lang auf Dichtheit prüfen, dabei können größere Leckagen festgestellt werden;
2. Mit 1,5 MPa unter Druck setzen, 5 Minuten lang auf Luftdichtheit prüfen und nach kleinen Leckagen suchen;
3. Den Druck auf 4,0 MPa erhöhen, 5 Minuten lang auf dieser Druckstufe bleiben, um die Festigkeit zu prüfen; dabei können sich feine Blasen bilden.
Nach dem Aufbringen des Prüfdrucks muss dieser 24 Stunden lang gehalten werden. Anschließend ist zu beobachten, ob der Druck abfällt. Fällt der Druck nicht ab, gilt das Produkt als geprüft.
Vorsichtsmaßnahmen:
Druckkorrektur: Bei einer Temperaturänderung von 1 °C ändert sich der Druck entsprechend um 0,01 MPa. Soll der Druck über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden, ist er auf 0,5 MPa oder darunter zu reduzieren. Ein dauerhaft hoher Druck kann zu Undichtigkeiten an Schweißteilen führen und birgt potenzielle Sicherheitsrisiken.
Der Druck nach dem Halten des Drucks wird von der Umgebungstemperatur beeinflusst. Mit steigender Temperatur steigt auch der Druck, und mit sinkender Temperatur sinkt auch die Temperatur. Betrug die Umgebungstemperatur gestern beim Halten des Drucks 10 °C und steigt sie heute plötzlich auf 25 °C, so sinkt der Manometerdruck bei einer Umgebungstemperatur von 15 °C. Ein normaler Wert von 38,4 kgf/cm² ist dann üblich.
ANachdem die Stickstoffdruckprüfung erfolgreich bestanden wurde, muss das System vakuumgetrocknet werden. Schließen Sie das Vakuummeter an und lassen Sie die Vakuumpumpe mindestens zwei Stunden laufen. Falls -755 mmHg nicht erreicht werden, pumpen Sie eine weitere Stunde. Sobald -755 mmHg erreicht sind, kann das System eine Stunde lang ruhen gelassen werden. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn der Vakuumwert nicht ansteigt.
Veröffentlichungsdatum: 10. Juni 2022




